Neue gloveler.com Homepage online!

27. Juli 2010

Liebe Gäste und Vermieter, liebe Besucher von gloveler.com:

es ist vollbracht!

Wie im letzten Artikel angedeutet ist die neue gloveler.com-Homepage seit einigen Tagen online – übersichtliches, klares Design trifft unkomplizierte Bedienbarkeit der neuen Elemente.

Im Folgenden möchten wir Ihnen die Neuerungen kurz vorstellen:


1. Der Verfügbarkeitskalender

Besonders wichtig für Vermieter: ein einfach zu bedienender Belegungskalender. Mit unserem Klick-Belegungskalender ist es möglich, mit einem einzigen Mausklick einen Tag auf verfügbar/nicht verfügbar zu setzen.

Grün sind die freien Tage, rot die belegten – und wenn Ihre Unterkunft über gloveler.com gebucht wird, erscheint dieser Zeitraum orange im Kalender.


2. Die Preisgestaltung

Mit dem Neubau der Seite ist das Gestalten des persönlichen Preismodells sehr viel einfacher und flexibler geworden:
Vermieter können ganz bequem einen Grundpreis anlegen und Rabatte für längere Buchungszeiträume gewähren.
Sie können ebenfalls eine oder mehrere Saisons anlegen, in denen jeweils andere Preise gelten – beispielsweise für die Hochsaison der Ferien oder für bereits bekannte Messetermine. Auch hier können Sie Rabatte für Langzeitmieter einrichten.
Natürlich können Sie aber auch jeden dieser Zeiträume mit einem Klick wieder löschen.

Und so sieht der Abschnitt “Preise und Saisons” im Einstellprozess aus:


3. Detailangaben und Detailsuche

Bietet Ihre Ferienwohnung eine eigene Küche? Einen Balkon? Kostenloses Internet?

Suchen Sie ein Zimmer mit Balkon, Mikrowelle oder Kinderbett?
Während Vermieter nun die Möglichkeit haben, durch Auswählen der entsprechenden Felder viele Merkmale ihrer Wohnung anzugeben, können Gäste diese ebenso detailliert suchen. So findet jeder genau die Ferienwohnung, die er möchte.

Detailsuche für Gäste

Detailsuche für Gäste

Detailangaben einer Unterkunft

Detailangaben einer Unterkunft

Zusätzlich können Gastgeber hier auch optional zubuchbare Eigenschaften benennen, wie beispielsweise Frühstück auf Anfrage. Auch die Endreinigung können Sie hier aufführen und auswählen, ob diese bereits im Preis enthalten ist, oder den Preis gegebenenfalls angeben.
Das Hochladen von Bildern bleibt genauso wie das komplette Inserat auch weiterhin kostenlos. Neu ist, dass Sie ein Bild als Vorschaubild für die Suchergebnisseite auswählen können. Hierfür wird das oberste  Bild in Ihrer Bildleiste verwendet.

Und so sieht die neue Ergebnisliste einer Suchanfrage zu “Karlsruhe” aus:

Ganz links die Suchleiste, mit der sich auch nachträglich eine Suche noch verfeinern lässt. Die Unterkünfte lassen sich nach Namen, Entfernung zum Zentrum, Bewertungen und Preis sortieren.


4. Bequeme Listenansicht Ihrer Inserate

Sollten Sie als Vermieter mehrere Objekte anbieten, können Sie diese nun besonders bequem in Ihrem Profil auf gloveler.com verwalten. „Meine Inserate“ beinhaltet die Übersicht Ihre Unterkünfte und „Meine Buchungen“ die Daten der Gäste, die Ihre Unterkünfte gebucht haben.

Neu bei „Meine Inserate“ ist, dass Sie ein Angebot pausieren können, falls Sie für eine bestimmte Zeit nicht vermieten möchten, Ihr Angebot aber nicht löschen wollen. Ihre Unterkunft wird dann bei Suchanfragen nicht gefunden und kann nicht gebucht werden, bis Sie das Angebot wieder aktivieren.


5. Bezahlen – erst nach Buchungsbestätigung!

Um sowohl Gästen als auch uns den Vorgang von stornierten Buchungen zu erleichtern, wird die Bearbeitungsgebühr nicht mehr sofort bei der Buchung erhoben, sondern das Geld wird erst abgebucht, wenn der Gastgeber die Buchung auch angenommen hat. Somit können Sie als Gast sicher sein, dass nur bei einer erfolgreichen Buchung ihr Konto oder Kreditkarte belastet wird.

Gehen Sie doch gleich auf http://gloveler.com, um die neue Seite auszuprobieren. Wenn Sie gerade keine konkrete Reise planen, können Sie sich über die Karte auf  http://gloveler.com/de/uebernachtung-weltweit anschauen, wo Sie überall auf der Welt schon Privatunterkünfte mit gloveler buchen können.

Wir vom gloveler.com-Team hoffen, dass Ihnen die Änderungen gefallen und freuen uns über IhrFeedback zur neuen Homepage.

Nur noch ein paar mal schlafen…

24. Juni 2010

…und dann?

Falls Sie sich fragen, warum das Blog bereits in ein Sommerloch versunken zu sein scheint, kann Ihnen das folgende Bild vielleicht einen kleinen Hinweis darauf geben, womit sich das gloveler-Team in letzter Zeit 24h/7 Tage die Woche beschäftigt:

Und so wird die Homepage in Kürze in neuem Glanz erstrahlen.

Natürlich steckt noch viel mehr dahinter als nur ein neues Design, aber darüber informieren wir Sie demnächst exklusiv im Newsletter. Sie dürfen gespannt sein!

Deutsch/Dänisch lernen mit gloveler

17. Juni 2010

Dänische Manager lernen nun Deutsch mit gloveler-Texten als Übungsaufgaben. Was mit einer unscheinbaren Anfrage begann wurde nun Teil eines Aufgabenbuches zum Erlernen der deutschen Sprache. Da dem Verlag die Pressemitteilungen auf unserer Webseite so gut gefallen haben wurden kurzerhand ein paar davon zu Übungstexten. Die Bücher eignen sich aber nicht nur um Deutsch zu lernen, sondern auch in die anderen Richtung kann man damit ein bisschen Dänisch für den nächsten Urlaub in einer tollen Ferienwohnung in Dänemark lernen. Wir freuen uns, Teil dieser Bücherreihe zu sein, mit der dänische Manager nun die deutsche Sprache erlenen. Damit sind wir, wie man auf dem Umschlag sehen kann, in guter Gesellschaft mit anderen Firmen wie Dr.Oetker, Dell, McDonalds oder IKEA. Das Übungsbuch ist unter dem Titel “Los geht’s – auch mit Marketing! Lösung: eine gute Hilfe” im økonom Verlag unter der ISBN 978-87-7414-872-2. Viel Spass beim dänisch/deutsch lernen wünscht das gloveler-Team. Das Buch ist eine perfekte Möglichkeit sich auf den nächsten Urlaub in Dänemark vorzubereiten, wo es bei gloveler schöne günstige Unterkünfte und Ferienwohnung gibt. So zum Beispiel Marys Sommerhus in Højer

Copyright der Bilder: Forlaget øKONOM ApS, Aabenraa

Babelbird 4: was ist denn ein “Babelbird”?

9. Juni 2010

Nachdem der letzte Eintrag in dieser Kategorie bereits einige Zeit zurück liegt, wollen wir heute erklären, was es mit dem interessanten Begriff “Babelbird” auf sich hat.

Dazu geht die Reise in verschiedene Zeiten, beginnend mit der babylonischen Epoche vor unserer Zeitrechnung. Babylon war bereits um 1700 v. u. Z. das Zentrum eines Vielvölkerstaates und war Heimat für viele verschiedene Völker mit unterschiedlichen Sprachen und Kulturen. Dieses kunterbunte Mischmasch ist bereits in der Bibel erwähnt, wo die “babylonische Verwirrung” nach dem Turmbau zu Babel dazu führte, dass die Menschen sich nicht mehr verstanden. Sie zogen aus in alle Welt, auf der Suche nach einer neuen Heimat.

An dieser Stelle erfolgt nun ein Sprung in die Gegenwart des Buches “Per Anhalter durch die Galaxis” von Douglas Adams. Fast 4000 Jahre nach der babylonischen Blüte wird Arthur Dent, ein harmloser Erdling, während der Zerstörung seines Hauses und kurz vor der Zerstörung der Erde von seinem außerirdischen Freund gerettet und durchstreift fortan die Galaxis. Wie in jedem guten SciFi-Film ist auch hier das intergalaktische Problem der Völkerverständigung brilliant einfach gelöst: jeder bekommt einen “Babelfisch” ins Ohr gesetzt, der es sich dann am Gehirn gemütlich macht, um von nun an alle eingehenden Sprachsignale zu verarbeiten und seinem Wirt zu übersetzen. Trotzdem hat Arthur Dent natürlich ein großes Problem: er hat keine Bleibe und sein einziges Stück Heimat ist sein Handtuch. Hätte es damals gloveler schon gegeben, hätten wir sicher einen entsprechend hilfreichen Artikel im Handbuch für Weltraumreisende  veröffentlicht und auf Unterkünfte im Pferdekopfnebel und anderswo verwiesen.

Zurück in unsere Gegenwart: Der “Babelbird” ist nun eine zeitgenössische Kreation, die sich vom Fisch verabschiedet und sich an das Twitter-Vögelchen anlehnt: in unregelmäßigen Abständen “übersetzt” er Begriffe, Fragestellungen, kulturelle Unterschiede -  und das selbstverständlich online.

Bei gloveler.com führt die Suche nach Unterkünften mit Anspruch an kreative Sprachlösungen in den bayerischen Wald, wo es beispielsweise im Landhaus-Mauerer mehrere Ferienwohnungen zu buchen gibt: ideal für die bevorstehenden Sommerferien mit der Familie.

Schauen Sie doch vorbei beim Landhaus-Mauerer!

Werbespotdreh gloveler

17. Mai 2010

Vergangenes Wochenende fand der Dreh zu zwei Werbespots statt. Wir hatten die Möglichkeit beim Dreh u.a. eine Canon EOS 5D Mark II zu verwenden, was uns atemberaubende Bilder  und eine tolle Optik für die Videos beschert hat. In unserem blog möchten wir nun ein paar erste Schnappschüsse vom Dreh zeigen. Die Werbespots werden in Kürze veröffentlicht werden. Wir werden hier entsprechend darauf hinweisen. Bei beiden Spots handelt es sich natürlich um das Thema “clever übernachten” in günstigen Unterkünften, wofür gloveler.com steht. Wir zeigen, wie man es lieber nicht machen sollte. In einem Spot spielt ein Monteur die Hauptrolle, aber wir möchten hier nicht zu viel verraten, damit die Vorfreude auf die Spots größer wird ;)

Wir möchten uns hier noch einmal explizit bei der gesamten Drehcrew sowie bei den betreffenden Stellen für die Requisiten sowie die Drehlocations bedanken!

Babelbird 3: Das kommt mir sehr Spanisch vor

22. März 2010

Was machen die Spanier da? Man kommt in Irún über die Grenze, bewaffnet mit einem Mini-Wörterbuch für Spanisch, und auf einmal sind so viele K, X und Z auf den Straßenschildern, und die Wörter kommen nicht im Wörterbuch vor, ganz davon zu schweigen, dass man sich an ihnen beinahe die Zunge abbricht.

Des Rätsels Lösung ist, dass das mit den vielen X und Z gar kein Spanisch, sondern Baskisch ist, eine der Regionalsprachen in Spanien:  Daneben gibt es an der östlichen Mittelmeerküste Katalanisch, auf Mallorca eine Spielart davon, das mallorquí, und im Westen Galizisch – nur um die wichtigsten zu nennen. Das, was wir „Spanisch“ nennen, müsste eigentlich „Kastilisch“ heißen, da es in Kastilien gesprochen wird, also grob gesprochen auf der Hochebene in der Gegend von Madrid.

Kann ich nun mein Wörterbuch getrost zu Hause lassen und muss sowieso mit Händen und Füßen reden? Nein, jeder Spanier ist per Gesetz dazu verpflichtet, nicht nur die Regionalsprache, sondern auch Spanisch zu sprechen und wird sich freuen, wenn ein Tourist Spanisch kann oder sich zumindest bemüht, ein paar Wörter Spanisch zu benutzen. Straßenschilder sind auch immer zweisprachig.  Umgekehrt sollte man sich, wenn man sich länger in Spanien aufhält, darauf einstellen, allein aus Höflichkeit ein paar Brocken der jeweiligen Regionalsprache zu lernen. Es könnte nämlich sein, dass beispielsweise das Universitätsseminar in Barcelona auf einmal auf Katalanisch gehalten wird, weil der Dozent seine regionale Identität hochhält.

Sind die Regionalsprachen also vergleichbar mit Bayrisch, so wie ich ein Universitätsseminar in Passau auch teilweise auf Bayrisch besuchen muss? Eher nein. Das Baskische ist eine isolierte Sprache, das heißt, es ist bislang keine Sprache bekannt, die irgendeine Verwandtschaft mit dem Baskischen aufwiese – stellen Sie sich darauf ein, absolut null zu verstehen. Oder hört sich „eskerrik asko“ für Sie wie „vielen Dank“ an? Dennoch ist es nützlich zu wissen, dass beispielsweise das spanische Wort für links, „izquierda“, aus dem baskischen kommt, wo es „ezkerra“ heißt.

Das Katalanische, das mallorquí und das Galizische sind zwar alle romanische Sprachen, genau wie das Kastilische, und da verwundert es auch nicht, dass die kastilische „calle“ (Straße) auf katalanisch „carrer“ heißt, „gracias“ (danke) einfach zu „gràcies“ wird und auch sonst ein Spanisch-Kenner recht viel von geschriebenem Katalanisch versteht. Das Katalanische ist dabei dem Französischen näher, während das Galizische einen stark portugiesischen Einschlag hat. Der große Unterschied zum Bayrischen besteht allerdings darin, dass Galizisch, Katalanisch und mallorquí durchaus Sprachen sind mit ihrer eigenen Literatur und nicht nur Dialekte. Die Katalanen haben beispielsweise ihr eigenes Kulturinstitut, das sie nach dem katalanischen Philosophen Ramon Llull benannt haben – ähnlich wie das deutsche Goethe-Institut soll es die katalanische Sprache und Kultur pflegen und hochhalten.

Übrigens war Ramon Llull noch über das Katalanische hinaus ein interessanter Zeitgenosse: Er konstruierte im 13. Jahrhundert auf Mallorca eine logische Maschine, die aus mehreren konzentrischen Scheiben bestand, und durch deren Kombination Aussagen miteinander verknüpft werden konnten. Laut Llull sollte die Maschine selbst die Richtigkeit einer Aussage überprüfen können – wenn man so will, hatte er die Idee für den ersten Taschenrechner oder Computer.

Und was gibt uns unser Computer auf gloveler.com zurück, wenn wir eine Unterkunft auf Mallorca suchen?  Beispielsweise diese herrschaftliche Finca mit katalanischem Namen, in der es Ramon Llull sicher auch gefallen hätte:

Sa casa rotja

PS: „Das kommt mir Spanisch vor,“ würde ein Spanier natürlich auch nicht sagen, sondern: „Eso está en chino.“ Nicht Spanisch, sondern Chinesisch also.

Babelbird 2: Über den außerordentlich gesunden Trank Kaffee

12. März 2010

Wie man Cappuccino korrekt ausspricht, haben wir im letzten Blogeintrag geklärt. Doch welchen Kaffee trinkt man in welcher Situation wie bestellt man ihn, ohne dass man auf den ersten Blick als Tourist erkannt wird? Und besonders wichtig: Wird mir auch schmecken, was ich da bestelle?

Erste Regel: Espresso heißt in Italien nicht Espresso, sondern einfach caffè. Der accento gravo auf dem e soll dabei anzeigen, dass das e fast wie ein deutsches “ä” gesprochen wird — aber nur fast. Espresso trinken die Italiener fast zu allen Tageszeiten — selbst spätnachts noch zur Verdauung. Also: “Un caffè, per favore.”

Der zweitbekannteste Kaffee dürfte der schon erwähnte Cappuccino sein, der aus aufgeschäumter Milch (keine Sahne) und caffè besteht. Das Wort Cappuccino selbst kommt von der nussbraunen Farbe, die derjenigen der Kapuzinermönche ähnlich sein soll. Wenn Sie sich nun überlegen, welcher der Mönche im Spielfilm Der Name der Rose Kapuziner war, um sich ein Bild der Kutte zu machen, sind Sie im falschen Film: Der Kapuzinerorden wurde erst im 16. Jahrhundert gegründet, während Der Name der Rose im 14. Jahrhundert spielt. Am nächsten kommt dem allerdings Bruder Williams Kutte, da die Kapuziner eine Abspaltung der Franziskaner waren — stellen Sie sich also Sean Connery im Mönchsgewand vor und Sie wissen, welche Farbe Ihr Cappucino haben sollte. Wichtig ist vielleicht auch noch, dass Italiener gewöhnlich nach den Mahlzeiten keinen Cappuccino trinken — eigentlich wird Cappuccino nur morgens getrunken.

Ein weiterer Milchkandidat ist der Latte Macchiato, dessen Name eigentlich “gefleckte Milch” bedeutet, weil die viele Milch durch den Kaffee nur leicht fleckig, aber nicht wirklich braun wird. In der Theorie sollte ein echter Latte Macchiato aus drei Schichten bestehen: Unten warme Milch, in der Mitte heißer caffè und obenauf Milchschaum. Bevor die Physiker und Ingenieure unter uns das Mischverhalten der Flüssigkeiten im Zeitverlauf untersuchen, empfiehlt sich allerdings das Trinken, denn kalter Kaffee ist eben… kalter Kaffee. Für diejenigen, die selbst Latte Macchiato zubereiten wollen, hier ein Trick: Am einfachsten gießt man den caffè als Letztes durch den Schaum. Dieser bremst den Espresso und der caffè vermischt sich nicht mit der darunter liegenden Milch.

Und was ist, wenn man einen caffè macchiato auf der Speisekarte findet? Dann sollte man ihn nicht bestellen, wenn man einen latte macchiato erwartet, denn dann besteht er zum Großteil aus Kaffee, in die ein wenig Milch gegeben wurde.

Es gibt noch viele weitere caffè-Sorten, wir wollen aber diesen Blogeintrag mit zwei weiteren beschließen, die unter Umständen zu Verwirrungen führen könnten: Der caffè ristretto besteht aus einem doppelt konzentrierten caffè, sehr empfehlenswert für alle, die unbedingt wach bleiben müssen. Nicht verwechseln sollte man damit den caffè corretto, der mit einem Schuss Alkohol serviert wird. Der Name hat nichts damit zu tun, wann es wo in Italien korrekt ist, Alkohol zu trinken, vielmehr wird die anregende Wirkung des caffè durch den Alkohol korrigiert.

Für die restlichen Kaffeegetränke wie caffelatte, caffè lungo und so weiter braucht man nicht viel mehr zu wissen, als dass Koffein drin ist. Und wenn man in einer Bar sitzt, die einem gefällt, kann man auch eine sehr lustige Methode für ausländische Speisekarten anwenden: Einfach einen Kaffee mit einem hübschen Namen bestellen, sich überraschen lassen und genießen.

Man kann dies beispielsweise in Bologna tun, wo seit kurzem ein Studio online buchbar ist:

Studio in der Altstadt von Bologna

Wie Sie auf dem Bild von der Küche sehen, ist hier bereits ein Kaffee-Vollautomat vorhanden und dem Kaffeegenuss steht nichts mehr im Wege.

Unterkunft des Monats Februar: Berlin

25. Februar 2010

Im Monat Februar überzeugte uns bei der Unterkunft des Monats eine Ferienwohnung in Berlin.  Es gibt unzählige Gründe dafür, nach Berlin zu fahren: Man kann sich vor dem Schöneberger Rathaus  für ein paar Sekunden wie John F. Kennedy fühlen („Ich bin ein Berliner“). Man kann sich vor dem Brandenburger Tor  Ronald Reagan vorstellen („Tear down this wall!“).  Oder man kann  – wenn man der jüngeren Generation angehört – vor der Siegessäule an Barack Obama denken („People of the World, look at Berlin!“).

Und im Jahr 2010, wo der offizielle Beitritt der damaligen DDR zur Bundesrepublik sein zwanzigstes Jubiläum feiert, sind selbstverständlich die historischen Museen interessant, wie beispielsweise das Museum am Checkpoint Charlie. Mit anderen Epochen und teilweise anderen Erdteilen, die nicht weniger interessant oder wichtig sind, beschäftigen sich die Museumsinsel oder das Jüdische Museum.  Auf der Museumsinsel ist seit Herbst 2009 auch wieder die berühmte Nofretete-Büste im Ägyptischen Museum zu bestaunen, das vorher gegenüber des Schlosses Charlottenburg untergebracht war.  Nofretete heißt nicht nur übersetzt „Die Schöne ist gekommen“, sondern sie sieht auch so aus – und das noch nach mehr als drei Jahrtausenden.

Ebenso geschichtsträchtig, aber beileibe kein Museum, ist das Reichstagsgebäude, in dem der Bundestag sich versammelt. Wer inmitten der Kunstwerke im Bundestag nach etwas Besonderem sucht, wird auf der Plenarebene vor der Abgeordnetenlobby fündig: Dort liegt in einer unscheinbaren Vitrine eine Faksimilieausgabe des Original-Grundgesetzes von 1949. Der 23. Mai als Jahrestag der Unterzeichnung wäre eine ideale Gelegenheit, die Vitrine zu besuchen.

Dazu bietet sich unsere Unterkunft des Monats an: Sie liegt in Kreuzberg und ist in einem stilvollen, frisch renovierten Gebäude von 1874 untergebracht.  Die Ferienwohnung verfügt über eine geräumige Küche, ein Bad mit Wanne,  Fernseher und Musikanlage. Anhand der Bilder und des Grundrisses kann man sich einfach einen Eindruck verschaffen. Außerdem besticht sie durch ihr Preis-Leistungsverhältnis.

Schöne Ferienwohnung im Herzen von Berlin


„Ich komme nach Leipzig, an den Ort, wo man die ganze Welt im Kleinen sehen kann.“

25. Februar 2010

Vom 18. bis  21. März, also in knapp einem Monat, öffnet die Leipziger Buchmesse ihre Türen dem Publikum, und zwar die gesamte Zeit. Leipzig lohnt sich schon rein terminlich durchaus, denn spätestens im Sommer braucht man Lesestoff für einen Urlaub, den man über gloveler.com buchen kann.

Ein weiteres Kennzeichen der Publikumsorientierung ist der Preis der Leipziger Buchmesse für Belletristik, Sachbuch und Übersetzung. Unter den Nominierten ist in der Belletristik dieses Jahr unter anderem die Autorin, die in den letzten Monaten durch viele Schlagzeilen und Feuilletons geisterte: Helene Hegemann mit ihrem Buch Axolotl Roadkill. Dass sie abgeschrieben und damit das Urheberrecht verletzt hat, bestreitet niemand mehr, die juristische Frage wird sich vor Gericht oder außergerichtlich zwischen Ullstein und dem SuKuLTuR-Verlag klären. Doch was die künstlerische Frage betrifft, ob das Abschreiben die Authentizität des Buches mindert, wird der Preis eine Art Signal sein.

Für den Übersetzerpreis nominiert ist der Roman 2666 des 2003 verstorbenen chilenischen Autors Roberto Bolaño, der inzwischen aus der lateinamerikanischen Literatur nicht mehr wegzudenken ist. Wenn man andere Werke wie beispielsweise Los detectives salvajes von ihm kennt, weiß man, dass Bolaños Stil ein anderer ist als beispielsweise der vom Gabriel García Márquez, der in Hundert Jahre Einsamkeit ein „verzaubertes“, magisch reales Lateinamerika darstellt. Bolaño schreibt andererseits stilistisch weniger hochgestochen, man könnte fast sagen „flapsiger“, als der sprachökonomische Argentinier Jorge Luis Borges, in dessen Kurzgeschichten wie Die Bibliothek von Babel manche eher einen Europäer sehen wollen. Thematisch verwebt Bolaño in 2666 fünf Handlungsstränge miteinander, die kaum unterschiedlicher sein könnten und dennoch zwei Berührungspunkte aufweisen: Das brutale Leben an der mexikanisch-US-amerikanischen Grenze und einen deutschen Schriftsteller, dem vier Kritiker auf die Spur kommen wollen. Gerade bei derartiger eher fragmentarischer Literatur ist ein besonders guter Übersetzer gefragt, damit nicht Robert Frosts Diktum zutrifft: „Poetry is what gets lost in translation.“ Für diese Aufgabe wurde Christian Hansen nominiert.

Man darf gespannt sein. Auch heute hätte Lessing, von dem das Zitat im Titel stammt, sich  in Leipzig wohlgefühlt. Wer zur öffentlichen Preisverleihung am Donnerstag, den 18. März 2010, möchte, könnte Interesse an einem unserer Apartments in Leipzig haben. In diesem hier

http://gloveler.com/de/wohnung/Leipzig/apartment-in-leipzig

scheinen die Lesesessel besonders bequem. Da machen die frisch signierten Exemplare gleich noch mehr Spaß.

Babelbird 1: Der Löffel im Latte Macchiato

23. Februar 2010

Ausspracheregeln hören sich trocken an, sind aber immens wichtig. Immerhin muss ich nicht nur im Wörterbuch nachschlagen können, dass „cucchiaio“ Löffel heißt, sondern ich sollte das Wort auch dem Kellner sagen können, wenn ich vor der Suppe sitze und sie kalt wird, weil mir das passende Werkzeug fehlt.

Die gute Nachricht: Italienisch ist aussprachetechnisch eine sehr viel einfachere Sprache als beispielsweise Französisch. Die meisten Buchstaben werden ähnlich wie im Deutschen gesprochen, nichts wird verschluckt. Womit man allerdings als Deutsch-Muttersprachler am Anfang Probleme hat, ist die Aussprache des „c“. Latte macchiato, ciabatta, gnocchi, bicicletta (Fahrrad), occhiali da sole (Sonnenbrille) – alles Dinge, die man in Italien brauchen kann, bestellen möchte und bei allen stellt sich die Frage nach dem c. Ganz zu schweigen von Städtenamen wie Civitavecchia, Catania oder Brescia, nach deren Richtung man sich erkundigen will, wenn man sich in schöner Landschaft verfahren hat.

Das c wird manchmal manchmal lauttechnisch wie „k“ gesprochen, manchmal wie „tsch“, manchmal auch nur wie „sch“. Das liegt an den Buchstaben, die das „c“ umgeben: Folgen die Vokale a,o oder u, wird c wie das deutsche „k“ gesprochen: Daher schreibt man auf italienisch den caffè, come (wie?) oder auch den cucchiaio (erstes c) mit c, spricht ihn aber wie k. Folgen auf „c“ allerdings die Vokale e oder i, wird aus dem c ein „tsch“. Das erklärt die ciliegie (Kirschen), oder das „tsch“ im Verb cercare (suchen).

Was passiert aber im Italienischen, wenn man ein k vor einem e oder i haben möchte? Ganz einfach: Es wird ein unausgesprochenes „h“ eingefügt. So erklärt sich der latte macchiato („makiato“), die gnocchi („njoki“), das zweite c im cucchiaio („kukiaio“) oder auch die korrekte Aussprache des Florentiner Philosophen Machiavelli. Warum im einen Fall zwei „c“ und im anderen nur eines steht, ist für die Frage, ob „k“ oder „tsch“ unerheblich.

Umgekehrt: Was, wenn ich ein tsch vor einem a, o oder u sprechen will?

Dann wird ein unausgesprochenes „i“ eingefügt. Das ist auch der Grund, warum das ciabatta „tschabatta“ ausgesprochen werden sollte: Außer der Umwandlung des c zum tsch erfüllt das i keinerlei Zweck an dieser Stelle, es bleibt unausgesprochen. Dasselbe gilt für das sehr wichtige Wort cioccolato (Schokolade).

Und nun die letzte Feinheit: Was passiert mit diesen Lautfolgen: „sce“ „sci“? Sie werden wie „sche“ bzw. „schi“ gesprochen. Wichtig für penne lisce (glatte Röhrennudeln) oder die oben genannte Stadt Brescia.

Mit diesem Wissen lässt sich auch diese bestimmt nützliche Floskel gut einsetzen: „Non c’è di che.“ („non tsche di ke“), nichts zu danken.

Praktisch einsetzen kann man diese Sprachkenntnisse in den Ferienwohnungen rund um Florenz, die nun online bei uns gebucht werden können, beispielsweise:

Tolle Ferienwohnung in der Toskana, Montevarchi, mit Pool

Wunderschöne Ferienwohnung mit Pool in der Nähe von Florenz